Wochenend Angebot! Mit dem Code FIXMYTEETH09 10€ Rabatt auf unser Abdruckset sichern

Zahnschmelz – Der Panzer unserer Zähne

Jeder Zahn deines Gebisses besteht aus mehreren Komponenten, die ihn erst zum fertigen Zahn werden lassen. Anders als deine Fingernägel sind deine Zähne nämlich nicht einfach nur totes Gewebe, sondern bestehen aus vielen lebendigen Einzelteilen, die alle dafür sorgen, dass deinen Zähnen so schnell nichts etwas anhaben kann. Dabei können diese das natürlich aber auch nicht allein bewältigen; ohne deine Hilfe durch unter anderem Zähneputzen und regelmäßige Zahnarztbesuche bringen auch die fortgeschrittenen Abwehrmechanismen deiner Zähne nichts mehr. Die Folge: Deine Mundhygiene und damit dein Zahnschmelz leidet.

Beschreibung von Zahnschmelz: Aus dem Bilderbuch der Natur

Zahnschmelz ist Schutzschild für das Zahninnere

Wenn man sich die Natur einmal genauer anschaut, so stellt man recht bald fest, dass alles Schützenswerte auch irgendeine Form der Panzerung oder Ummantelung aufweist. Schildkröten, die ohne ihren dicken Schildpanzer schon kleinsten Gefahren ausgesetzt wären, sind das Paradebeispiel dafür. Ebenso Nüsse, die zwar einen weichen Kern aber eine harte Außenhülle haben. Aber es fängt schon im viel kleineren Rahmen an, so ist beispielsweise die menschliche Haut auch eine Schutzhülle für Knochen, Muskeln, Nerven und Blutbahnen. Ja, im Prinzip ist auch dein Skelett eine Schutzhülle, die bewirkt, dass dein Körper nicht in sich zusammenfällt, was deinen inneren Organen extrem schaden würde.

Und genauso verhält es sich mit deinen Zähnen. Der Zahnschmelz dient als Schutzschild für das Zahninnere gegen alle möglichen Gefahren in Form von Bakterien und Keimen. Da es allerdings nicht oft genug erwähnt werden kann, möchten wir auch an dieser Stelle nochmal betonen, dass deine Zähne ohne deine Hilfestellungen nicht allein damit klarkommen können. Und auch hier kommt wieder der Vergleich mit Fingernägeln zum Zuge. Denn anders als diese können deine Zähne sich nicht von allein regenerieren. Schneidest du beispielsweise zu viel deines Fingernagels ab, so sorgt die Durchblutung des Fingers dafür, dass im Laufe der Zeit neue Zellen anstelle der verloren gegangenen Zellen treten. Zwar ist das dann immer noch totes Gewebe, aber die Mechanismen unter der Haut sorgen für die Regeneration. Was hingegen an Zahnschmelz verloren ist, kommt auch nicht wieder.

Betrachten wir zunächst einmal den generellen Aufbau der Zähne.

Woraus besteht ein Zahn?

Schutzhülle Zahnschmelz

Unter dem Zahnschmelz liegt das sogenannte Dentin. Dieses ist zwar um einiges weicher als der Zahnschmelz, dient allerdings auch als eine Schutzhülle, denn unter dem Dentin liegt die Zahnwurzel, die unter anderem Blutbahnen und Nerven beinhaltet. In einem anderen Blogbeitrag haben wir bereits ausführlich über die Funktion und die Anfälligkeit der Zahnwurzel im Hinblick auf Zahnschmerzen berichtet und in wieder einem anderen, dass Karies zum Verlust des Zahnschmelzes führen kann und welche Risiken es vor allem in Hinsicht auf potenzielle Schmerzen gibt.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Zahnwurzel dafür zuständig ist, das Gehirn über Schäden an den Zähnen zu informieren, so wie jeder andere Nerv im Körper auch, und dass diese Schmerzen allerdings meist erst dann auftreten, wenn es schon zu spät und der Zahn größtenteils zerstört ist. Doch wie geht die Zerstörung des Zahnschmelzes vonstatten?

 

Karies – Gegenspieler des Zahnschmelzes

Vorsorge um Zahnschmelz zu erhalten

Kariesbakterien bilden sich auf der Oberfläche deiner Zähne, nachdem du etwas gegessen hast. Je süßer, also zuckerhaltiger dein Essen war, umso mehr begünstigt dies die Bildung der Kariesbakterien. Glücklicherweise arbeiten die Bakterien verhältnismäßig langsam. Unglücklicherweise werden sie umso schädlicher, je länger sie nicht durchs Zähneputzen beseitigt werden, da sie sich bei optimalen Lebensverhältnissen exponentiell vermehren. Und die Lebensverhältnisse könnten aufgrund deiner Körpertemperatur, der ausreichenden Flüssigkeit und dem für die Bakterien nährhaften Zahnschmelz nicht besser sein.

Und da besteht auch für den robusten Zahnschmelz die größte Gefahr: Kariesbakterien fressen nicht sukzessive erst den Zahnschmelz eines befallenen Zahnes weg und gehen dann erst ans Dentin. Stattdessen fressen sie sich immer direkt in Richtung der Zahnwurzel, sie höhlen den Zahn sozusagen aus. Durch die relative Weichheit des Dentins dauert es dahingehend auch nicht lange, bis sie die Wurzel erreicht haben und dort neben Schmerzen auch immense Schäden, weitreichender als eine Zahnwurzelentzündung, anrichten.