KOSTENLOSES ABDRUCKSET mit dem Code FREE2019 sichern!

Zähneknirschen – Prävention und Folgen für den Kiefer

Viele Menschen knirschen von Zeit zu Zeit mit den Zähnen. Dafür gibt es viele Gründe, sei es auch nur eine Kleinigkeit im Alltag, die Angst oder Stress hervorruft. Ein gelegentliches Zähneknirschen verursacht in der Regel keine gravierenden Schäden. Sollte dies allerdings regelmäßig vorkommen, kann dies schnell gefährlich werden. Zahn-, Kopf- und Ohrenschmerzen sind häufige Symptome und Begleiterscheinungen. In diesem Beitrag erfährst du, woran du die Symptome von Zähneknirschen erkennst und was du langfristig dagegen tun kannst.

 

Warum knirschen Menschen mit den Zähnen?

In den meisten Fällen wird Zähneknirschen (medizinisch auch Bruxismus genannt) durch Angstzustände oder psychischen Stress ausgelöst. Auch eine Gebissfehlstellung und schiefe Zähne oder allgemeine Schlafstörungen können die Ursache sein.

Dabei bleibt der Bruxismus manchmal auch über längere Zeit unbemerkt, da er häufig nur im Schlaf auftritt. Aber auch tagsüber kann Zähneknirschen zur Belastung werden, da es meistens unbewusst passiert und vielen Betroffenen erst auffällt, sobald die ersten Schmerzen einsetzen.

 

Woran erkenne ich, dass ich mit den Zähnen knirsche?

Häufige Symptome für Bruxismus sind Kiefer- und Zahnschmerzen, die besonders nach nächtlichem Knirschen morgens beim Aufwachen bemerkt werden. Passiert das Knirschen eher tagsüber, wird man im Laufe des Tages immer größere Schmerzen spüren. Diese helfen übrigens auch dabei, sich das Zähneknirschen abzugewöhnen, da der Schmerz ab einem gewissen Punkt größer ist als die unbewusste Angewohnheit. Allerdings ist von einer solchen Behandlung dringend abzuraten, denn an diesem Punkt haben Kiefer und Zähne meist schon gravierende Schäden.

 

Folgen von regelmäßigem Zähneknirschen

Bruxismus kann eine starke Abnutzung bis zum Verlust der Zähne zur Folge haben, was mit starken Schmerzen einhergeht. Auch die Kiefer sind meist stark angegriffen, da die Kiefermuskeln zu den stärksten im Körper gehören und einen ungeheuren Druck aufeinander ausüben. Dadurch entstehen Kopfschmerzen.

Da die Kiefer auch mit den Ohrmuskeln verbunden sind, können starke Ohrenschmerzen auftreten. Auch Verspannungen in Hals, Schultern und Nacken sowie anfänglich leichte, später stärker werdende Verformungen der Gesichtszüge können durch Bruxismus verursacht werden.

 

Was kann ich gegen regelmäßiges Zähneknirschen tun?

Zunächst stellt sich die Frage, ob das Knirschen tagsüber oder nachts auftritt. Denn die Ursachen dafür sind meist die Antwort auf die Frage, welche Behandlung angebracht ist.

Nächtliches Zähneknirschen ist meist auf eine seelische oder psychische Belastung zurückzuführen. In diesem Fall ist sicherlich eine Psychotherapie oder eine Stressberatung zu empfehlen. Informationen dazu bekommst du beim Haus- oder Zahnarzt.

Gegen unbewusstes Zähneknirschen tagsüber helfen unter anderem eine Massage- oder Wärmetherapie zur Muskelentspannung. Bereits nach kurzer Zeit können sichtliche Verbesserungen hervorgerufen werden.

Des Weiteren gibt es auch unkonventionelle Methoden, wie zum Beispiel ein kleiner roter Zettel, den du dir an einen Punkt im regelmäßigen täglichen Sichtfeld klebst. Wann auch immer du diesen anschaut, kannst du auf deine Kieferaktivität achten.

Selbst Verzicht auf bestimmte koffeinhaltige Produkte wie Kaffee und Cola, aber auch Schokolade und Kaugummis kann helfen. Vor allem Kaugummis fördern die unkontrollierte Kieferaktivität, indem sich die Kiefer mit der Zeit an das ständige Kauen gewöhnen.

 

Zahnschienen gegen Bruxismus

Unsere Zahnschienen sind eine gute Möglichkeit, regelmäßiges Zähneknirschen zu bekämpfen. Nicht nur helfen sie dir, die Gebissstellung langfristig zu korrigieren und dadurch auch die Optik deines Gesichts zu verbessern, sie schonen vor allem beim nächtlichen Tragen die Kiefermuskulatur und verhindern eine weitere Abnutzung der Zähne. Weitere Informationen zu den Zahnschienen findest du in unserem Blog und unserem FAQ-Bereich.

Doch Vorsicht! Die Zahnschienen helfen nicht dabei, die Ursachen für den Bruxismus zu bekämpfen, zum Beispiel beruflichen oder privaten Stress. In jedem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird dir am besten sagen können, welche Ursachen dein Zähneknirschen hat und wie du am besten dagegen vorgehen kannst.