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Zähne putzen – eine wichtige und sorgfältige Angelegenheit

Die regelmäßige und gründliche Reinigung deiner Zähne ist das A und O für deren Gesundheit und Langlebigkeit. Leider wird diese täglich stattfindende Hygienemaßnahme allerdings von vielen Menschen nicht in dem Ausmaß beachtet, wie es eigentlich notwendig wäre. Dies ist nicht etwa durch Faulheit bedingt, sondern in vielen Fällen durch ein mangelndes Wissen, wie die Zahnpflege am besten durchgeführt werden sollte.

Dabei ist es eigentlich sehr einfach, sich den genauen Ablauf des Zähneputzens zu merken; es erfordert lediglich ein wenig Konzentration und Vorbereitung. Wie genau das vonstattengeht, erfährst du in diesem Beitrag.

Die richtige Wahl von Zahnbürste und Zahnpasta

Damit sowohl die Zahnbürste als auch die Zahnpasta, die du benutzt, richtig wirken können, ist es wichtig, dass du vorher genau recherchierst und dich am besten auch vom Zahnarzt beraten lässt, welche Produkte am empfehlenswertesten sind. Leider sind viele Billigprodukte auf dem Markt zu finden, die alle mit dem gleichen Resultat werben, nämlich saubere und gesunde Zähne, nur nicht alle ihr Versprechen halten können.

Zur Wahl der richtigen Bürste und Pasta kannst du dich übrigens auch ausführlich in unserem Blog erkundigen.

Generell lässt sich sagen, dass elektronische Zahnbürsten einen Vorteil gegenüber handelsüblichen Bürsten haben, da die elektrisch erzeugte, stetige Kreisbewegung der eigentlichen Zahnputztechnik sehr entgegenkommt. Aber auch da gibt es viele verschiedene Arten von Bürsten und deren Reinigungssystematik.

Die empfohlene Vorgehensweise

Vielleicht kannst du dich daran erinnern, dass du als Kind mal vom sogenannten K.A.I.-System gehört hast. Vielleicht wurde es dir auch genauso beigebracht, dann ist dies für dich keine Neuigkeit mehr. Die Buchstaben stehen jeweils für Kauflächen, Außenflächen und Innenflächen.

Dahinter steht lediglich die Reihenfolge, in der du dir die Zähne putzen solltest: Angefangen mit den Kauflächen, also denjenigen Bereichen der Zähne, die mit der jeweils anderen Zahnreihe beim Kauen aufeinandertreffen. Dabei ist es egal, ob du zuerst die untere oder die obere Zahnreihe putzt. Anschließend schließt du dein Gebiss, sodass du eine große Fläche hast, an der du mit der Zahnbürste Zahn für Zahn entlanggehen kannst. Natürlich kannst du dein Gebiss dabei auch öffnen, aber dann hättest du durch die Unterteilung in obere und untere Zahnreihe sozusagen eine doppelte Arbeit. Zum Schluss reinigst du, auch wieder Zahn für Zahn einzeln, die Innenflächen. Dafür musst du das Gebiss natürlich wieder öffnen.

Verschiedene Techniken

Im Laufe der Zeit haben sich mehrere, im Prinzip zwar ähnliche, in der Herangehensweise jedoch unterschiedliche Techniken durchgesetzt, wie die einzelnen Zähne bestens gereinigt werden. Die bekannteste ist die sogenannte Fones-Technik, entwickelt von Alfred Fones in den 1910er Jahren. Da es damals noch keine elektrisch betriebenen Zahnbürsten gab, ist diese Technik zwar lediglich auf Handzahnbürsten angepasst, jedoch ist sehr wahrscheinlich, dass sich durch die Fones-Technik überhaupt erst das Prinzip der Kreisbewegung bei elektrischen Zahnbürsten hat entwickeln können.

Die Vorgehensweise der Fones-Technik ist recht simpel: Die Zahnbürste wird in vielen kleinen Rotationen über die Zähne geführt, und zwar im Ablauf der K.A.I.-Methode. Dadurch werden optimal Plaque-Reste entfernt sowie Bakterien aus den Zahnzwischenräumen geholt und das Zahnfleisch nicht zu sehr strapaziert wird.

Eine andere ist die von Charles Bass geprägte Bass-Technik aus den 1950er Jahren, auch Rütteltechnik genannt. Dabei werden die Kauflächen mit senkrecht stehenden Borsten gereinigt; für die Außenflächen wird eine Zahnbürstenhaltung von circa 45 Grad zur Zahnstellung empfohlen. Beide Male erfolgt eine schnelle Hin- und Herbewegung der Zahnbürste. Für die Innenflächen wird die Zahnbürste in eine vertikale Haltung gebracht und die Bewegung erfolgt von oben nach unten und zurück, statt von rechts nach links.

Keine Vernachlässigung zulassen

Generell lässt sich kein wirklich signifikanter Unterschied zwischen diesen beiden Techniken feststellen, allerdings hat sich die Fones-Methode im Laufe der Zeit als die einfachere und erfolgreichere erwiesen. Regelmäßigkeit und Akkuratesse sind eher maßgeblich für die Gesundheit und Schönheit deiner Zähne.

Jedoch wird in allen verschiedenen Zahnputztechniken empfohlen, dass die Zahnbürste nie in der geschlossenen Faust festgehalten wird, sondern lediglich zwischen den Fingern, einem Bleistift ähnlich. Dadurch soll erstens verhindert werden, dass ein zu großer Druck auf das Zahnfleisch ausgeübt wird und dies in Mitleidenschaft gezogen wird und zweitens, dass der Verschleiß der Zahnbürstenborsten nicht zu hoch ausfällt.