Die schädlichsten Substanzen für unsere Zähne

Unsere Zähne sind mehrmals täglich diversen Substanzen ausgesetzt, von denen bei weitem nicht alle unter die Definition „gesund“ fallen. Natürlich ist das auch immer abhängig vom individuellen Lebensstil, denn es gibt auch ein großes Angebot an beispielsweise gesunden Lebensmitteln. Und auch die eigene Lebensweise kann mal mehr oder weniger gesund sein. Wir haben zu einem genaueren Überblick einmal einen kleine Info angefertigt, die dir helfen soll zu verstehen, womit deine Zähne regelmäßig zu arbeiten haben.

Trojanische Lebensmittel

Unter anderem bedingt durch die Werbekultur in Industrieländern – ganz besonders in Deutschland – werden viele Produkte und Nahrungsmittel angeboten, die mit einer besonderen Verträglichkeit werben. Nicht nur in Bezug auf ihre Inhaltsstoffe und die gesundheitsfördernden Vitamine, die sie angeblich enthalten und die unsere Verdauung anregen, unseren Stoffwechsel ausgleichen und uns entspannen sollen. Auch in Bezug auf die Schadstoffe, die sie eben nicht beinhalten, übertreffen sich diverse Werbespots und -anzeigen immer wieder aufs Neue.

Ohne bestimmten Anbietern und Unternehmen nun der Lüge bezichtigen zu wollen, muss trotzdem gesagt werden, dass in vielen Fällen mehr oder halt eben auch weniger drinsteckt, als zuvor angekündigt. Wenn ein Produkt beispielsweise als zuckerfrei beworben wird, so wäre dies ohne eine vorherige Untersuchung und Verifizierung seitens einer neutralen Prüfstelle wahrscheinlich gar nicht möglich, also kann man getrost davon ausgehen, dass tatsächlich kein Zucker enthalten ist. Doch dieser wird in so gut wie allen Fällen durch chemische Substanzen ersetzt, Süßstoff ist nur eine der vielen Möglichkeiten.

Für dich als Konsumenten bedeutet dies wohl oder übel, dass du dich mit jedem Lebensmittel, das du kaufen willst, genau auseinandersetzen und dir die Inhaltsstoffe anschauen solltest, bevor du es mit nach Hause nimmst.

Ein prominentes Beispiel in diesem Zusammenhang ist übrigens Fleischwurst. Egal, wo man hinsieht, steht auf den Verpackungen „jetzt mit NOCH weniger Fett“ und ähnliches. Aber bezüglich darauf, wie viel Zucker enthalten ist, wird kein Hinweis angegeben. Infolgedessen wird die Wurst gekauft in der Hoffnung, durch die gewollte „Ernährungsumstellung“, die eigentlich keine ist, abnehmen zu können oder die Verdauung zu entspannen. Das Resultat ist jedoch meistens das Gegenteil und vor allem die Zähne leiden unter dem vielen Zucker, vor allem wenn sonst auf eine eher zuckerarme Ernährung geachtet wird.

Andere Schädlinge

Ähnlich wie beispielsweise in der Pflanzenwelt verhält es sich bei allem, was Menschen so an ihre Zähne heranlassen können. Obst, Gemüse und prinzipiell alles, was wir im Kindesalter von Oma und Opa empfohlen bekommen haben, zählen zu den Nützlingen, weil sie unseren Zähnen nur Stoffe zuführen, die sie stärker machen. Zucker hingegen ist ein böser Schädling, der im Laufe der Zeit in Form von Kariesbakterien alles auffrisst, was nicht niet- und nagelfest ist, sozusagen.

Natürlich bleibt es in vielen Fällen aber nicht bei Lebensmitteln, Schädlinge für unsere Zähne sind mittlerweile fast überall zu finden. Nehmen wir einmal Alkohol, Tee oder Kaffee, die ja irgendwo auch als Nahrungsmittel gelten, auch wenn sie keine Grundbedürfnisse stillen. Sie hinterlassen unschöne Verfärbungen an unseren Zähnen und können diese ohne Gegenmaßnahmen (Zähneputzen etc.) stark in Mitleidenschaft ziehen, vor allem in Kombination mit Zucker und ähnlichem. Was allerdings im Laufe der letzten paar Hundert Jahre ebenfalls zu einem der liebsten Genussmittel der Menschheit geworden ist, ist Tabak.

Was Siegfried für den Drachen war, ist Tabak für den Zahn

Tabak – und da macht es nicht den geringsten Unterschied, ob du Dreh-, Stopftabak oder fertige, „aktive“ Zigaretten aus der Schachtel rauchst – ist somit das schädlichste, was du deinen Zähnen antun kannst. Das Problem an Tabakrauch ist nämlich, dass er anders als herkömmliche Lebensmittel nicht nur an den Zähnen Schäden verursacht, sondern durch seine Fähigkeit, ins Zahnfleisch zu ziehen, auch von innen heraus die Farbe und die Stabilität deiner Zähne merklich senkt. Da hilft auch kein gewissenhaftes Zähneputzen, kein noch so regelmäßiger Gang zum Zahnarzt: Tabak lässt Zähne nachhaltig dunkler werden.

Und auch wenn es komisch klingt: Auch Luft gehört zu schädlichen Substanzen für die Zähne. Dabei kommt es allerdings auch sehr stark darauf an, ob du zum Beispiel eine vermehrte Mundatmung an den Tag legst. Denn ob du es glaubst oder nicht, in – vor allem städtischer – Luft sind eine ganze Menge Dreck und Schadstoffe zu finden, die unsere Lunge zwar problemlos filtern kann, unsere Zähne jedoch nicht. Doch keine Angst – so gravierend wie es sich anhört, ist es in den meisten Fällen nicht. Achte einfach auf deine regelmäßige und gründliche Zahnhygiene und deinen restlichen Lebensstil, dann solltest du auf der sicheren Seite sein. Geheimtipp: Eine gute bis wunderbare Analyse zum Zustand deiner Zähne erhältst du jederzeit von deinem Zahnarzt oder Kieferorthopäden!