Das menschliche Streben nach Symmetrie

Seit jeher lassen sich in den Spuren der menschlichen Existenz viele Hinweise und Belege dafür finden, dass die Menschen schon immer von Symmetrie und Ästhetik fasziniert waren. Dies mag verwundern angesichts der Tatsache, dass die eine, perfekte Symmetrie in vielerlei Hinsicht gar nicht erreicht werden kann. Andererseits ist selbst der menschliche Körper in vielen Aspekten von Symmetrie geprägt. Werfen wir einmal einen Blick auf die vielen verschiedenen Bereiche, in denen die Menschen sich von Symmetrie haben inspirieren lassen und sie versucht haben nachzubilden.

Die Symmetrie in der Architektur

Am ehesten kann das menschliche Streben nach Symmetrie in den verschiedenen kulturellen Bereichen erkannt werden. Ganz besonders ist davon die Architektur geprägt, die schon vor ihrer eigentlichen Bezeichnung als Architektur mehr von Symmetrie geprägt war, alles irgendetwas anderes von Menschenhand Geschaffenes. Selbst steinzeitliche Stein- und Lehmhütten bestanden bereits aus zwei herabfallenden Dachhälften und einem zu beiden Seiten gleichermaßen aufgebauten Eingang. Allerdings war dies damals wahrscheinlich sehr viel eher der Pragmatik als der Ästhetik geschuldet, da die kleinen Hütten in ihrer Beschaffenheit starke Wetterlagen aushalten mussten und verhindert werden sollte, dass sie bei Regen unter Wasser gesetzt werden.

Aber auch zu späteren Zeitpunkten der Menschheitsgeschichte war die Architektur immer von Symmetrie geprägt. Man kann dies heutzutage sowohl an jedem x-beliebigen Gebäude erkennen, aber auch an historischen Bauten, vor allem Kirchen und Palästen. Egal ob Eiffelturm, die Pyramide des Louvre, der Kölner Dom, so gesehen der gesamte Vatikanstaat oder aber auch der Taj Mahal: Steht man im richtigen Blickwinkel, sind diese Bauten zu beiden Seiten symmetrisch. Und nicht nur in einzelnen Epochen wurde ein besonderer Wert auf optische Gleichmäßigkeit gelegt, dies ist vielmehr ein epochenübergreifender Ansatz. So weisen sowohl vor allem antike griechische und römische Bauwerke, als aber auch mittelalterliche Burgen diese Merkmale auf. Einer der wenigen Architekten, der fast schon rebellisch, dabei aber auch genial gegen eine Geradlinigkeit und Symmetrie arbeitete, war Antoni Gaudí, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Spanien aus die europäische Architektur revolutionierte.

Die Symmetrie in der Kunst

Doch auch in der Kunst hat sich dies über die Jahrtausende bewährt. Man betrachte nur einmal das Werk Vitruvianischer Mensch von Leonardo da Vinci als Paradebeispiel. Auch die modernere Kunst, vor allem im Abstrakten, greift häufig symmetrische Motive auf. Dadurch lässt sich unter anderem auch die weit verbreitete Faszination für Kaleidoskope oder Mandalas erklären. Auch symmetrische Formen wie Dreiecke, Quadrate und Kreise waren schon immer Grundlage für künstlerische Inspiration.

Nun besteht die Kunst allerdings nicht nur aus gemalter oder bildhauerischer Kunst, sondern kann unter anderem auch in die Literatur gehen, das Bühnenbild, ja ganze Erzählstile können eine gewisse Symmetrie vorweisen. Nehmen wir zum Beispiel einmal den klassischen Spannungsbogen eines Shakespeare-Bühnenstücks. Zunächst wird Verwirrung gestiftet wo es nur geht und der Höhepunkt, an dem sich alles wendet, liegt meist irgendwo in der Mitte des Stücks. Danach wird das Chaos aufgeräumt, bis am Ende alles seine Richtigkeit hat.

Und auch damit noch nicht genug: Selbst etwas, das optisch nicht dargestellt werden kann, sondern lediglich akustisch, kann symmetrisch sein. Die Rede ist hier von Musik, genauer gesagt der modernen Popmusik. Erstens sind die Zählzeiten so gut wie immer durch 4 teilbar, zweitens ist ein künstlerisches Faible für eine gleichmäßige Songstruktur immer wieder zu erkennen (z.B. Strophe-Refrain-Strophe-Refrain). Nach dem Schema haben schon The Beatles gearbeitet; allerdings lassen sich gleichmäßige und in ihrer Analyse symmetrische Melodieverläufe auch bereits bei den Werken von Johann Sebastian Bach erkennen. Vor allem gegenläufige (und somit ebenfalls symmetrische) musikalische Formen sind bei Bach keine Seltenheit.

Nun stellt sich sicherlich vielen Lesern die Frage: Ja Mensch, das ist ja echt interessant alles. Informativ auch. Aber was hat das denn jetzt mit SmileMeUp zu tun?

Die Ästhetik am Menschen

Obwohl wir nun wiederholt darauf hingewiesen haben, dass weit verbreitete und weitestgehend gesellschaftlich akzeptierte Schönheitsideale nicht Grundlage für die Zufriedenheit mit sich selbst sein sollten, können auch wir nicht leugnen, dass es diese Schönheitsideale nun einmal gibt und sie großen gesellschaftlichen Anklang finden.

Und genau da spielt die Symmetrie wieder eine wichtige Rolle. Denn nicht nur der allgemeine Körperbau (Beine, Arme, Kopf) haben sich symmetrisch entwickelt, auch die vielen kleinen Details: Nase, Augen, Ohren, Gehirn und (festhalten!) – Zähne.

Wenn man seine Zähne von Geburt an hegt und pflegt, dann hat man im besten Fall sein Leben lang nicht nur ein sauberes, sondern vor allem auch symmetrisches Gebiss. Dieses dient für viele Menschen als Grundlage einer attraktiven äußeren Erscheinung. Leider gibt es jedoch Menschen, bei denen die Pflege allein nicht hilft und selbst bei sauberen und gereinigten Zähnen Fehlstellungen auftreten. Eine Behandlung mit Zahnspange bleibt aus schmerz- oder optisch bedingten Gründen oft aus. Infolgedessen sind diese Menschen häufig von psychischen Problemen belastet, da sie sich nicht mehr trauen, ihre schiefen Zähne der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wir von SmileMeUp sind zwar der Meinung, dass äußere Schönheit immer eine subjektive Wahrnehmung im Auge des Betrachters ist und niemals eine feststehende Tatsache. Trotzdem fühlen wir uns verpflichtet, denjenigen, die gerne ein schöneres und symmetrischeres Gebiss haben möchten, dabei zu helfen, dieses auch zu bekommen. Dafür gibt es unsere transparenten Clear-Up-Aligner. Wenn du etwas zu diesen Zahnschienen erfahren möchtest, dann schau dich doch einmal in unserem Blog und unserem Shop um. Wir beraten dich dort gerne zu allen Fragen, die du hast.