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Angst vor dem Kieferorthopäden

Die Angst vor der Kieferorthopädie ist heutzutage weit verbreitet. Ähnlich wie vor dem Besuch beim Zahnarzt ist es nicht unüblich, dass viele Menschen Angst vor möglichen Schmerzen haben. Dabei ist dies heutzutage gar nicht mehr so nötig. Die moderne Zahnmedizin und Kieferorthopädie sehen vor, dass Schmerzen auf jeden Fall vorgebeugt werden muss. Dies passiert meist durch eine lokale Betäubung.

Nichts desto trotz gibt es immer noch sehr viele Schmerzpatienten, die im Angesicht eines Zahnarztbesuchs in eine fast schon panische Angst oder sogar eine Phobie verfallen. Das erstaunliche daran ist zudem, dass die Angstzustände etwaiges Schmerzempfinden sogar noch verstärken. Dies liegt an psychischen Abwehrreaktionen unseres Körpers.

In diesem Beitrag findest du alle Informationen zum Thema Angst vorm Kieferorthopäden und Zahnarzt. Außerdem verraten wir dir, wie du am besten dagegen vorgehen kannst.

Vorbedingung zum Besuch beim Kieferorthopäden

Durch den rechtzeitigen Besuch beim Zahnarzt kann dieser dir nützliche Hinweise geben und Behandlungsempfehlungen aussprechen. Unter anderem kann er dich an einen Kieferorthopäden verweisen, wenn er zum Beispiel feststellt, dass deine Zähne zwar äußerlich in Ordnung sind, aber in einer Fehlstellung stehen.

Im Prinzip ist es dabei egal, ob du schon einmal zur Behandlung oder Beratung beim Kieferorthopäden warst, ob du ihn vielleicht sogar regelmäßig aufsuchen musst oder ob dir der erste Besuch noch bevorsteht. Die Angst vor eventuell auftretenden Schmerzen kann trotz Vorkenntnissen stetig präsent sein.

Was passiert beim Kieferorthopäden?

Der Kieferorthopäde betrachtet - anders als ein Zahnarzt - in erster Linie, ob die Zahnreihen symmetrisch zueinander oder in einer Fehlstellung stehen. Dabei wird er mit bestimmtem Besteck deinen Mundinnenraum untersuchen, allerdings keinerlei Behandlung ohne deine Einwilligung starten.

Typische Aufgaben des Kieferorthopäden sind:

  • Unregelmäßigkeiten und Störungen in der Gebissentwicklung zu erkennen
  • Diese Störungen zu korrigieren
  • Schiefe Zähne gezielt wieder in den Zahnbogen einzuordnen
  • Fehlstellungen der Bisslagen auszugleichen
  • Rückschlüsse der fehlerhaften Gebissstellung auf andere Körperregionen zu schließen

Hat der Kieferorthopäde den Check einmal vorgenommen, wird er dich darüber informieren, ob deine Zahnreihen in Ordnung sind, oder ob sie in einer Fehlstellung stehen und du eventuell eine Zahnschiene oder eine Zahnspange benötigst. Auch ein solcher Vorgang kann ohne deine ausdrückliche Zustimmung nicht vorgenommen werden.

Junge bekommt eine transparente Zahnschiene beim Kieferorthopäden

Für den Fall, dass du eine Zahnschiene oder eine Zahnspange benötigst, steht dir die Möglichkeit offen, die Behandlung beim Kieferorthopäden dahingehend sofort zu beginnen. Dabei kannst du jederzeit den Wunsch einer Betäubung äußern. Auf jeden Fall solltest du auch so bald wie möglich Bescheid sagen, dass du Angst vor der Behandlung hast. Heutzutage sind sowohl Zahnärzte als auch Kieferorthopäden dahingehend ausgebildet, respektvoll und umsichtig mit Angstpatienten umzugehen.

Eine weitere mögliche Empfehlung durch den Kieferorthopäden könnte sein, dass dir eine Operation empfohlen wird, bei der einzelne Zähne entfernt oder begradigt werden. Diese wird lediglich von einem Kieferorthopäden oder Kieferchirurgen vorgenommen und nur in sehr seltenen, dringenden Fällen vom Zahnarzt. Auch bei einer Operation wird dein Wunsch nach einer Betäubung in jedem Fall berücksichtigt. Für den Fall, dass die Betäubung aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, werden dir allerdings alternative Möglichkeiten vorgeschlagen, zum Beispiel eine Vollnarkose.

Diese Informationen sind nützlich, aber Angst habe ich immer noch!

Wie bereits erwähnt, ist eine Phobie oder die Angst vor Behandlungen am Kiefer oder den Zähnen weiterverbreitet als du vielleicht denken magst. Aus diesem Grund gibt es heutzutage viele Psychologen, die auf diesem Gebiet spezialisiert sind und Therapien anbieten, die langfristig dabei helfen sollen, die Ängste zu überwinden und auch danach hinter sich zu lassen.

Für den Anfang kannst du es aber auch mit diesen Tipps versuchen:

  1. Sprich deine Angst laut beim Kieferorthopäden aus. Wenn dieser Bescheid weiß, wird er sich bemühen, die Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten.
  2. Liegt die Angst am Kieferorthopäden selbst, dann suche dir einen anderen, der einfühlsam und verständnisvoll ist. Seinem Kieferorthopäden zu vertrauen ist ein großer Schritt Richtung Angstfreiheit.
  3. Um die Angst zu überwinden lohnt es sich auch oft, mit Personen aus dem Freundes- oder Familienkreis zu sprechen. Im Optimalfall haben diese das selbe Problem wie du. Alternativ gibt es auch 'Zahnarztangst-Foren', in denen Angstpatienten offen über ihre Probleme sprechen.

Empfehlung für eine Zahnschiene

Für den Fall, dass Zahnarzt oder Kieferorthopäde dir das Tragen einer Zahnschiene empfehlen, solltest du dich auf jeden Fall auch auf unserer Webseite zu unseren durchsichtigen Zahnschienen informieren. Denn was wir dir dabei auf jeden Fall versprechen können, ist die optische Vorteilhaftigkeit. Die Zahnschienen, die du in einem Zeitraum von 3 bis 10 Monaten trägst, begradigen deine Zahnfehlstellungen in dieser Zeit sukzessive. Dabei sorgt das durchsichtige Design dafür, dass sie anderen Menschen in den meisten Fällen nicht mal auffallen wird. Viele nützliche Hinweise und alle relevanten Informationen dazu findest du in unserem Blog, unserem Smile Shop und dem Hilfebereich.

 

Bildnachweis: © jarmoluk, Pixabay